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2009-05-10 PR 2. Frühjahrstagung der Freien Theater in Wasserburg

in 2009 10.05.2009 23:00
von Forumsleitung • Forumsleitung | 1.996 Beiträge

Pressemeldung

Von der Theorie zur Praxis – Werkzeuge für die Arbeit hinter den Kulissen
Treffen des Verbandes Freie Darstellende Künste Bayern e.V.
am 27. April im Theater Belaqua in Wasserburg


Seit 1991 gibt es den Berufsverband der Bayerischen Freien Theater. Mit einer neuen Vorstandschaft formierte sich der Verband im Rahmen der vierten Wasserburger Theatertage 2008 ganz neu. In Anlehnung an andere Landesverbände benannte sich die Vertretung der professionellen Theaterschaffenden aller Sparten in Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V. um. Damit dokumentierten die Theater unter der neuen Federführung, daß man nun in der bundesweiten Arbeit der freien Theaterverbände tatkräftig mitwirken will. Während das erste Theaterttreffen noch dem gegenseitigen Kennenlernen von über 70 Theaterschaffenden diente, konnten sich nun auf den fünften Wasserburger Theatertagen, die Mitglieder über praktische und bewährte Umsetzungen informieren und austauschen. Die Frühjahrstagung ist sowohl 2008 als auch 2009 in genau die Veranstaltungsreihe eingebettet, auf der sich ohnehin bayerische Freie und private Theater, also diejenigen, die der Verband vertritt, mit aktuellen Produktionen zeigen. Das zeigt den erklärten Willen, ein konkreter und aktiver Ansprechpartner zu sein.

Im Rahmen einer bundesweiten Studie wurden 35 Interviews mit Freien Theaterschaffenden in Bayern durch den Verband geführt. Diese Ergebnisse erlaubten detaillierte Einblicke in die gegenwärtige Situation, die der Vorsitzende Wolfgang Hauck für die Teilnehmer erläuterte. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Sebastian Seidel und Uwe Bertram, dem Gastgeber des Treffens, hörte er den Problemen, Wünschen und Fragen der Theaterschaffenden zu und bündelte die Anliegen zu konkreten Lösungsvorschlägen.

„Für professionelle Arbeit braucht man Werkzeuge, und genau an dem Punkt möchten wir ansetzen. Wir möchten, daß sich unsere Mitglieder durch den Austausch untereinander und durch Gastreferenten über die nötigen Werkzeuge informieren können, daß sie daraus lernen, es übertragen und anwenden können.“ Aus diesem Grund hat der Verband z.B. günstige Rahmenverträge für die Mitglieder abgeschlossen – etwa mit einer Autovermietung. Zu diesen Werkzeugen der täglichen Theaterarbeit hinter den Kulissen gehört auch Sören Fenner aus Hamburg, der der Einladung des VDK gefolgt ist. Über seine Internetplattform theaterjobs.de dient er freien Theaterschaffenden und Theatern als zentrale Jobbörse.

Michael Burow-Klasing kam ebenfalls aus Hamburg und leistet vergleichbares über seine Internetplattform fundusnet.com, bei der Bühnenbedarf aller Art ausgetauscht werden kann. Über Rechtsformen im Kulturbetrieb, wie die Mini-GmbH, informierte der Kulturberater Stephan Bock aus Koblenz, Einblicke in den Bundesverband der Freien Theater (BUFT) und in die Diskussionen der Künstlersozialkasse (KSK) vermittelte Alexander Opitz, Geschäftsführer des Landesverbandes Freier Theater Baden-Württemberg und Vorstand des Bundesverbandes BUFT.

Als besonderes Angebot konnte während der Tagung eine Rahmenvereinbarung mit FundusNet für die Freien, Bayerischen Theater getroffen werden. Damit profitieren die Mitgliedstheater von besonderen Vergünstigungen und können ab sofort auf die Kauf- und Leihangebote zahlreicher Theater der Internetplattform zurückgreifen. Dadurch ergeben sich erhebliche Einsparmöglichkeiten und neue Möglichkeiten Requisiten und Ausstattungen sowohl zu leihen wie auch selber zu verleihen.

Sich vernetzen, Interessen bündeln und gemeinsam durch eine übergeordnete Stelle etwas bewirken: Unter diesem Basisverständnis geht der bayerische Landesverband an seine Aufgaben heran, begibt sich an die Öffentlichkeit und in die Politik, mischt sich ein, um für verbesserte Grundbedingungen zu sorgen. Überregional vertritt er die Interessen der bayerischen Freien Szene. Eine feste Geschäftsstelle gibt es noch nicht, was der Professionalität der Handhabung aber keinen Abbruch tut, wie Opitz aus Sicht des Bundesverbandes betonte und auf die wichtigen Impulse aus Bayern verwies.

Als ersten Erfolg konnte der Verband die Vorbereitung eines eigenen Förderprogrammes zur Aufführungsförderung für die Theater in Bayern vorstellen. Dieses wird mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst bereits für das laufende Jahr noch umgesetzt.

Pressekontakt:
Wolfgang Hauck 08191 30 84 68 | 0173 947 11 01

Verband Freie Darstellende Künste Bayern e. V.
Geschäftsstelle | Weilheimer Straße 6 | 86899 Landsberg am Lech
Telefon 08191 30 84 68 | Fax 08191 30 84 27 | E-Mail info@freie-theater-bayern.de
Website http://www.freie-theater-bayern.de | Forum http://www.freie-theater-bayern-forum.de


Dateianlage:

zuletzt bearbeitet 21.09.2009 19:27 | nach oben springen


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