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2010-04-30 Oldenburg - Diksussion - wohin geht die freie Szene?

in 2010 14.04.2010 14:46
von Forumsleitung • Forumsleitung | 1.996 Beiträge

Work in progress - wohin geht die freie Szene?

Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Performing Arts Festivals PAZZ am Oldenburgischen Staatstheater

Mit Amelie Deuflhard (Intendantin Kampnagel Hamburg), Markus Müller (Intendant Oldenburgisches Staatstheater), Carsten Werner (Künstlerischer Leiter Schwankhalle Bremen), Alexander Karschnia (Theaterwissenschaftler und Ensemblemitglied andcompany&Co), Anne Bonfert (Kulturwissenschaftlerin und Ensemblemitglied Fräulein Wunder AG), Eckhard Mittelstädt (Geschäftsführer Laft Niedersachsen)

30.4. 19:00-21:00 Uhr
Oldenburg

kuratiert und organisiert von Jan Deck


In den letzten Jahrzehnten sind vor allem in den freien Darstellenden Künsten verschiedene neue Ästhetiken und Arbeitsweisen entstanden. Durch Ensembles wie Rimini Protokoll, Gob Squad oder Sasha Waltz & Guests sind diese mittlerweile popularisiert und auf relevante Art und Weise in die etablierte Theaterszene eingezogen. Die neuen Ansätze und Arbeitsweisen hatten zur Folge, dass sich die Strukturen der freien Szene ebenfalls gewandelt haben: Es ist eine international vernetzte (Ko-)produktionsstruktur entstanden, welche viel zur Professionalisierung der freien Darstellenden Künste beigetragen hat.

Doch diese Struktur hat ihre Grenzen. Da die Zahl der Produktionsorte nicht größer wird und die Finanzmittel für die freie Szene an den meisten Orten stagnieren, steht der Szene möglicherweise ein neues Generationenproblem bevor. Die Ensembles und Künstler in den bestehenden Strukturen können nur zum Teil auf andere Produktionsweisen ausweichen. Und immer wieder drängen neue Gruppen mit neuen Impulsen in die Koproduktionsstrukturen. Nur wenige Gruppen haben bislang die Möglichkeit, an Stadt- und Staatstheatern zu produzieren.

Wie könnte sich die Struktur der freien Szene weiterentwickeln? Brauchen wir mehr Koproduktionsorte und wie müssten diese aussehen? Müssen sich Stadt- und Staatstheater weiter öffnen? Wie müssen zukunftsweisende Förderstrukturen aussehen? Diese Fragen werden Thema der Veranstaltung sein.

Wer sich bis zum 23.4. für die Veranstaltung anmeldet kann für das gesamte Wochenende (Freitag bis Sonntag) alle Stücke zum ermäßigten Preis anschauen und hat kostenlosen Zugang zum Rahmenprogramm.

Hinweis für Mitglieder: 2010-04-30 Oldenburg - Ermässigung Eintritt

Im Anschluss um 21:30 Boris Nikitin: Woyzeck
Danach: Empfang für alle Gäste

Eine Veranstaltung von PAZZ in Kooperation mit dem Landesverband Freier Theater Niedersachsen und dem Bundesverband Freier Theater

KONTAKT

Jan Deck
Freier Theaterschaffender
Geschäftsführer laPROF
Landesverband Professionelles Freies Theater Hessen e.V.

Sandweg 8
60316 Frankfurt/Main
069 15024673
http://www.laprof.de

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